Förderanträge für Einzelschicksale erreichen uns meist über die Einrichtungen selbst. Auf den regelmäßig stattfindenden Vorstandssitzungen werden die zu finanzierenden Unterstützungsmaßnahmen diskutiert und hinterfragt. Die hier aufgeführten Fälle sind anonymisiert und sollen die Art unserer Hilfe beispielhaft darstellen.

 
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Meine Mama mal für mich alleine!

Der alleinerziehenden Mutter zweier Kinder ermöglichen wir seit Jahren die tageweise Unterbringung ihrer schwerstbehinderten Tochter, um sich an diesen wenigen Tagen im Jahr allein auf die Wünsche und Bedürfnisse ihres gesunden Sohnes konzentrieren zu können. 

 

Ich will so gerne fechten!

Ein junger Drittklässler nimmt an einer Fecht AG seiner Grundschule teil, findet große Freude an dem Sport und ist laut seinem Trainer auch besonders talentiert. Die Eltern können sich die Anschaffung einer Fechtausrüstung nicht leisten. Damit der Junge seinem neuen Hobby auch künftig auch in einem Verein nachgehen kann, haben wir die Kosten für die Ausrüstung übernommen.

 

Wie soll ich das nur alles schaffen?

Die Mutter einer jungen Gymnasiastin kehrt der Liebe wegen in ihre türkische Heimat zurück und lässt ihre beiden Kinder zurück. Um das Mädchen bei der Bewältigung ihrer schulischen Aufgaben zu unterstützen, wurden wir vom betreuenden Jugendamt um Hilfe bei der Anschaffung eines Laptops gebeten.

 

Wer macht uns Frühstück?

Eine junge Mutter fällt bei der Geburt des dritten Kindes in Koma. Der Familienvater kann sich wegen seiner Schichtarbeit morgens nicht um die schulpflichtigen Kinder kümmern. Hier haben wir die Finanzierung einer Familienhelferin übernommen, die morgens für die beiden Schulkinder das Frühstück zubereitet, um sie dann bereit für die Schule zu machen.

 

Ich seh´kein Land!

Durch starke psychische Belastungen im familiären Umfeld erblindet eine berufstätige Mutter langsam aber sicher. Dadurch ändern sich die Lebensumstände in wenigen Monaten vollständig. Ein auf sie persönlich ausgebildeter Blindenhund kann ihr helfen, mit der Behinderung besser zurecht zu kommen. Bei der Anschaffung des Hundes haben wir geholfen.

 

Zumba wär´s!

Für die erfolgreiche Therapie eines vom Nachbarn sexuell missbrauchten Mädchens wurde vom Kinderschutzzentrum eine sportliche Betätigung angeregt. Das Mädchen wollte so gerne Zumba tanzen, im Fitness Club bei ihr um die Ecke. Die Betreuerin des Mädchens handelt einen Spezialpreis mit dem Fitness Studio aus und wir übernahmen die Kosten, weil die Eltern dafür kein Geld hatten.